Benchmarking
Sie wollen und müssen kundenorientiert sein. Sie wollen die Kosten reduzieren und mindestens so effizient sein wie Ihr Wettbewerb. Sie wollen zu den Klassenbesten gehören und Marktführer sein. Um das zu erreichen müssen Sie sich mit denen messen, die jetzt schon besser sind als Sie: Benchmarking.
Nutzen Sie diese einzigartige Chance zum Informationsaustausch und Vergleich mit herausragenden Unternehmen.
Setzen Sie Benchmarking ein für:
==> Strategische Planung
==> Verifizierung von Strategien und Zielen
==> Positionierung im Markt
==> Kennenlernen neuer Technologien
==> Absicherung von Investitionen
Finden Sie Antworten auf Ihre Fragen durch Information von anderen Fachleuten. Verbessern Sie Ihre Effizienz durch das Vergleichen von Produkten, Prozessen oder Organisationen. Alles, was beobachtet oder gemessen werden kann, kann Objekt eines Benchmarkings sein. Objekte für Benchmarking sind ganze Unternehmen, einzelne Funktionen oder klar abgegrenzte Prozesse. Egal ob Logistik, Produktion oder Service, ob Facility Management oder Personalentwicklung - verschiedenste Bereiche in unterschiedlichen Unternehmen sind bereits durch Benchmarking erfolgreich. Dabei gibt es keinerlei Einschränkung: Sogar so sensible Geschäftsprozesse wie z.B. die Entwicklung neuer Produkte ist für Benchmarking geeignet.
Der Quantensprung
Was also ist der Unterschied zwischen Benchmarking und anderen Methoden und Werkzeugen, die bereits in den meisten Unternehmen genutzt werden? Viele Programme und Managementtechniken legen einen Schwerpunkt auf den kontinuierlichen Verbesserungsprozeß, in kleinen Schritten.
Mit Benchmarking hingegen werden Sie in kürzester Zeit hocheffiziente Prozesse und Strukturen führender Unternehmen kennenlernen. Sie erreichen einen Quantensprung, der Ihre und die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens langfristig verbessern wird.
Arten von Benchmarking
Als Startprojekt ist sicherlich ein "internes Benchmarking" geeignet. Sie vergleichen dabei verschiedene Abteilungen, Niederlassungen oder Profit Center Ihres Unternehmens bzw. Ihrer Business Area miteinander.
Vorteile sind leicht verfügbare Datenquellen und vergleichbare Strukturen, die die Übertragung der "best practice" innerhalb des Unternehmens erleichtern. In vielen Unternehmen wird diese Art von Benchmarking oft für schnelle, unkomplizierte Informationsgewinnung genutzt.
Meistens aber erreicht man durch ein internes Benchmarking keine bahnbrechenden Erfolge. Dies liegt an den ähnlichen Strukturen und Vorgehensweisen, die durch die für alle Bereiche gleichermaßen geltenden Regelungen in einem Unternehmen entstehen.
Um tiefergehende Erkenntnisse zu gewinnen sollten Sie ein wettbewerbsorientiertes Benchmarking in Betracht ziehen. Die Benchmarking Partner sind hierbei Ihre direkten Konkurrenten. Den Vorteilen der Positionierung im Markt und dem Erlangen wettbewerbsrelevanter Informationen steht allerdings der Nachteil der gleichen Kernkompetenzen gegenüber. Warum sollte z.B. ein führendes Unternehmen in der Elektroindustrie herausragend sein in Prozessen wie Abrechnung, Service oder Logistik? Dennoch sind sehr viele Benchmarking Projekte wettbewerbsorientiert. Sie erhalten wichtige Informationen, die relativ einfach auf Ihr Geschäft übertragbar sind.
Beispiel für ein wettbewerbsorientiertes und funktionales Benchmarking
Eine bekannte deutsch Großbank nutzte ein Benchmarking-Projekt, um im großen Umfang anstehende Investitionen in neue Technologie abzusichern. Kernthema war die Untersuchung des inländischen Zahlungsverkehrs.
Partner in dem Projekt waren 23 Kreditinstitute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und drei branchenfremde Unternehmen. Ergebnis des Projektes war nicht nur eine exakte Positionierung der Bank im Markt, sondern auch das beträchtliche Einsparungspotential von 120 Millionen Euro pro Jahr. Wesentlichen Input brachten hierbei auch die branchenfremden Partner. Im Einsatz von neuester Technologie waren sie teilweise fortschrittlicher als das beste teilnehmende Kreditinstitut.
Die Kür des Benchmarking ist allerdings das funktionale Benchmarking. Indem sie Kenngrößen und Prozesse mit denen von Unternehmen vergleichen, die in dem ausgewählten Bereich herausragend sind, bekommen Sie wirklich die besten Ideen und Lösungsansätze für Ihre aktuellen Probleme.
Ein funktionales Benchmarking vorzubereiten und durchzuführen, bringt allerdings einen höheren Aufwand mit sich. Insbesondere die Auswahl der geeigneten Partner erfordert viel Erfahrung. Außerdem ist es oft nicht einfach, die Lösungen branchenfremder Unternehmen auf das eigene Geschäft zu übertragen. Dennoch, wenn Sie diese Herausforderung offen und ohne die Einstellung "Bei uns ist sowieso alles anders" unternehmen, haben Sie die Chance, bahnbrechende Verbesserungen zu erreichen.
Die Vorgehensweise
Viele Unternehmen verwenden den erprobten 8-Phasen-Benchmarking-Prozeß. Damit ein Benchmarking erfolgreich wird, sollten Sie viel Wert auf eine sorgfältige Vorbereitung legen.
Benchmarking Objekt
In der ersten Phase wird das Benchmarking Objekt definiert. Sie tun sich einen großen Gefallen, wenn Sie sich dabei auf die Bereiche beschränken, die das größte Verbesserungspotential haben. Dadurch sparen sie nicht nur Aufwand in der internen Analyse, sondern es erleichtert auch die Auswahl geeigneter Partner. Schließlich bewahrt es Sie auch davor, bei Projektende mit Bergen von Informationen der verschiedensten Unternehmen auf relativ flachem Niveau zu kämpfen. Auch hier gilt: Weniger kann mehr sein.
Interne Analyse
In der internen Analyse ermitteln Sie die Kennzahlen und Prozeßabläufe Ihres Unternehmens, die Sie für den Vergleich mit anderen benötigen.
Auswahl der Benchmarking Partner
Bei der für ein internes oder funktionales Benchmarking gilt es nun, die "Klassenbesten" herauszufinden. Diese Aufgabe wird dadurch erschwert, daß Informationen über die spezifische Leistungsfähigkeit von Unternehmen nicht gesammelt verfügbar sind und schnell veralten. Hier helfen Datenbanken, aber genauso wichtig ist die Erfahrung und das Wissen aller Mitglieder des Benchmarking-Teams. Bei einem wettbewerbsorientierten Benchmarking ist die Partnerwahl recht einfach. Nach unserer Erfahrung sind, entgegen vielen Vorurteilen, Wettbewerber an solchen Vergleichen sehr interessiert. Informationen werden vorbehaltlos ausgetauscht, denn schließlich sind die Ergebnisse für alle Partner von Nutzen. Als goldene Regel gilt: Sie bekommen die Informationen, die Sie auch selbst bereit sind zu geben.
Analyse der Benchmarking Partner
Für die Analyse der Benchmarking Partner werden nun Fragebögen ausgearbeitet und Vor-Ort-Besichtigungen organisiert. Dies ist der interessanteste Teil des Projektes: Am praktischen Beispiel können Sie sehen, wie neue Lösungen funktionieren, welche Umfeldbedingungen herrschen und womit andere Unter-nehmen ihre Marktführerschaft begründen. Außerdem knüpfen Sie viele neue Kontakte zu Experten und erweitern Ihr persönliches Netzwerk. In vielen Fällen wird der Erfahrungsaustausch zwischen ehemaligen Benchmarking-Partnern zu einer regelmäßigen Einrichtung.
Auswertung der Ergebnisse
Aktionsplan
Bei der Auswertung der Ergebnisse gilt es nun die für Ihr Geschäft relevanten Zusammenhänge darzustellen. Sie zeigt Ihre Potentiale für Kostensenkung, Leistungssteigerung und Erfolg. Um die Potentiale umzusetzen, erstellen Sie einen auf den Ergebnissen aufbauenden Aktionsplan.
Aktionsrealisierung
Überprüfung
Verfolgen Sie die Aktionsrealisierung um sicherzustellen, daß die wertvollen Erkenntnisse nicht wirkungslos bleiben. Haben Sie die Verbesserungen umgesetzt, zeigt die Überprüfung des neuen Zustandes die nächsten Ansatzpunkte für erneute Verbesserungen. Wenn Sie Ihr spezifisches Know how einbringen, werden Sie die "best practices" anderer für Ihren Bedarf sogar noch verbessern können. Dann erreichen Sie Ihr Ziel: Nicht genauso gut wie der beste Wettbewerber, sondern besser zu sein.