News Alster PR - Alles im Kleinen und Großen beruht auf Weitersagen
Christian Morgenstern
Die wichtigsten Online-Medien für die Pressearbeit
Es gibt 25 Online-Nachrichtenportale, die für PR Leute für die Kommunikationsarbeit auf der Liste nach Visits (Quelle: IVW) oben stehen.
Das sind die 25 wichtigsten Medien für die online Pressearbeit:
2.998.109 Visits Augsburger Allgemeine
3.102.102 Visits Frankfurter Rundschau online
3.239.624 Visits tz Online
3.601.792 Visits Kölner Stadt-Anzeiger Online
3.808.542 Visits Berliner Morgenpost
3.823.400 Visits taz.de
4.242.525 Visits Hamburger Morgenpost
4.319.793 Visits tagesspiegel.de
4.767.075 Visits N24 Online
6.005.465 Visits manager magazin online
7.293.253 Visits Hamburger Abendblatt
7.652.242 Visits DerWesten
8.041.940 Visits Financial Times Deutschland
8.342.585 Visits Handelsblatt.com
9.382.622 Visits RP Online
9.532.636 Visits Express Online
16.766.899 Visits Zeit Online
18.056.294 Visits stern.de
18.688.748 Visits FAZ.net
25.805.449 Visits sueddeutsche.de
26.056.635 Visits n-tv.de
26.652.922 Visits Focus Online
28.141.730 Visits Welt Online
116.154.199 Visits Spiegel Online
146.720.949 Visits Bild.de
Im November 2011 haben laut Comscore 379,4 Millionen Europäer durchschnittlich 27,8 Stunden im Internet gesurft. Fast 50 Prozent davon, 181,5 Millionen, haben dabei Online-Angebote von Zeitungen besucht - neun Prozent mehr als im Vorjahr.
Unternehmungen setzen mehr auf Weiterbildung - Zahl der Teilnehmer steigt
HH 15.3. SF - Der Fachkräftemangel lässt viele Unternehmen in Deutschland umdenken. Während die Weiterbildung über Jahre vernachlässigt wurde, beginnt nun ein Umdenken, eine Trendwende zeichnet sich ab. Das EU-Forschungsinstitut Eurofound (www.eurofound.europa.eu) ermittelt: Im vergangenen Jahr erhielten fast. 37 Prozent aller Arbeitenden eine vom Arbeitgeber finanzierte Weiterbildung. Zuvor war die Weiterbildungsquote von knapp 33 Prozent im Jahr 1995 auf nur noch 26 Prozent im Jahr 2005 gesunken.
Dem alle fünf Jahre veröffentlichten European Working Conditions Survey (EWCS) zufolge sind die Chancen auf eine bezahlte Weiterbildung allerdings für einige Arbeitnehmer deutlich schlechter. So ist die Weiterbildungsquote bei den befristet Beschäftigten seit 2005 sogar noch um einen halben Prozentpunkt auf 22,7 Prozent gesunken, während von den fest Angestellten mittlerweile knapp 41 Prozent von Weiterbildung profitieren. Vor fünf Jahren waren es erst gut 27 Prozent. Die Studie lässt erkennen, dass Betriebe deutlich häufiger in die Weiterbildung von Mitarbeitern investieren, die bereits ein höheres Qualifikationsniveau erreicht haben. Das Alter der Beschäftigten spielt nur eine geringe Rolle.
In der Öffentlichkeitsarbeit / PR bietet sich eine berufsbegleitende Weiterbildung des communication-college (www.communication-college.org) an. Ein Fernstudium mit dualen Abschlussmöglichkeiten: Im Fernstudium der Abschluss PR Berater und mit Zusatzausbildungen der PR Akademien in Berlin, Hamburg, Frankfurt die Option auf die staatlich-öffentlich rechtliche Fachwirt PR Prüfung (in engl. Bachelor of Public Relations). presse@communication-college, Simone Fels, fels.simone(at)googlemail.com
PR-Akademie Rhein-Main bereitet auf die PR-Fachwirt-Prüfung vor - Zweiter Kurs im Mai 2011
Frankfurt am Main - Seit vier Jahren bildet die PR-Akademie Rhein-Main Kommunikationsschaffende aus. Der Kurs bereitet die Teilnehmer vor, die IHK-Prüfung zum PR-Fachwirt absolvieren zu können. Die IHK Köln ist derzeit die einzige IHK, die die Prüfung zum PR-Fachwirt anbietet. Die PR-Fachwirt-Prüfung findet immer Anfang September statt. “Um zeitnah die IHK-Prüfung anzutreten, bieten wir deshalb zwei Kurse in der ersten Jahreshälfte an”, erklärt Nadja Merl-Stephan, Pressesprecherin der Akademie. “Wir statten unsere Teilnehmer mit paxisnahem PR-Fachwissen aus”, erklärt Ingo Reichardt. “Employability, also die Eigenschaft beschäftigbar zu sein, wird in unserer Arbeitswelt immer wichtiger. Eine gute Aus- und Weiterbildung wird zunehmend zur conditio sine qua non”, konstatiert der PR-Profi. Seit drei Jahren ist das internationale Haus der Jugend im Zentrum von Frankfurt am Main die Seminarstandort. Fünf Intensivwochenenden bereiten die Teilnehmer auf zwei Prüfungen vor: zur Prüfung zum “Certified PR Officer®” (CPRO®) und zum staatlich anerkannten “Fachwirt für Public Relations (IHK) (engl.: Bachelor Professional of Public Relations). Im Folgenden die Termine: 1. Wochenende: 7.+8.5. 2011, 2. Wochenende: 21.+22.5.2011, 3. Wochenende: 4.+5.6. 2011, 4. Wochenende: 18.+19.6.2011, 5. Wochenende: 9.+10.7. 2011. Seit 2007 bietet die PR-Akademie Rhein-Main in Präsenzkursen den dualen Abschluss zum Certified-PR-Officer (CPRO®) und zum Fachwirt Public Relations (IHK) an. Letztere ist keine selbstreferentielle Prüfung, sondern eine öffentlich-rechtliche. Der Fachwirt der Industrie- und Handelskammern zählt zu den höchsten außeruniversitären Abschlüssen im PR-Bereich.
PR Berater mit dem communication-college
Frankfurt - Der PR Weiterbildungsanbieter www.communication-college.org (cc) schliesst offiziell seine Kurse mit dem Abschluss PR Berater resp. PR Referent (engl. PR Consultant) ab. Dem cc Antrag wurde von der Staatlichen Aufsichtbehörde, der ZFU, entsprochen, Die Kurzbeschreibung des Lehrgangs wird geändert. Damit erhalten Kursteilnehmer weltweit die Möglichkeit, sich für weitergehenden Ausbildungen und Prüfungen zu qualifizieren: im Trend der Zeit ist die komplette Präsenzausbildung der PR Akademie Rhein-Main, zumindest die Wochenend-Zusatzmodule VWL, BWL, Marketing und Recht sowie die markenrechtlich registrierte Prüfung zum CPRO, Certified PR Officer. Dies gilt als optimale Vorbereitungsprüfung für die staatlich öffentlich-rechliche Fachwirt PR Prüfung der IHKs (engl. Bachelor of Public Relations). Dies ist übrigens die einzige staatlich öffentlich rechtliche Prüfung neben Abschlüssen an staatlichen Fachhochschulen und Universitäten. Kursbeginn communication-college individuell jederzeit, Kursbeginn PR Akademie Rhein-Main Januar 2011. Mehr auf www.communication-college.org und www.pr-akademie-rheinmain.de
Kursteilnehmerin Ulrike Müller, PR-Beraterin für Medienbetreuung und Eventmanagement, Presse & PR des Klinikums Niederberg / Akademisches Lehrkrankenhaus, hat zur Katastrophe in Duisburg sich Gedanken über die Kommunkation gemacht Hier galt, nicht der erhobene Zeigefinger war die Massgabe, sondern was zu tun ist.
Vorschlag resultierend aus der Duisburg-Katastrophe
1. Der Leiter des Krisenstabes stellt schnellstens fest wie sich die Situation darstellt. Was ist passiert? Was ist unternommen worden? Wie ist es zur Krise gekommen? Im Krisenstab wurden vor der Veranstaltung im Rahmen eines worst case Falls Kompetenzen und Abläufe festgelegt. Ein lange vorher einsetzendes (> 2 Jahre) Issues Management hat Panikszenarien analysiert.
2. Unverzügliches Ist-Briefing der im Vorfeld festgelegte Krisensprecher (Leiter) der einzelnen Verantwortungsbereiche: hier Bürgermeister, Veranstalter, Polizeichef, Einsatzkräfte (Feuerwehr) durch den Leiter des Krisenstabes.
3. Informationen/Fakten und (im "besten Fall" vorbeugend erstelltes) Statement sofort schnell, offen und glaubwürdig durch die Krisensprecher an die Bevölkerung über/an die Medien geben. Alle Medien nutzen. Tiefe Betroffenheit sowohl verbal als auch (je nach Medien) durch Mimik zum Ausdruck bringen. Personalisierte Botschaft. Unverzügliche Aufklärung ankündigen.
4. Sofort Pressegespräch /-konferenz einberufen. Krisensprecher geben klare, verständliche, und wahrheitsgemäße Antworten auf die Fragen. Übernehmen (nicht juristisch) moralisch gemeinsam Verantwortung. Senden eine Botschaft: Wir helfen, wir klären auf.
5. Kompetente, hochkarätige Spezialisten und Staatsanwaltschaft unverzüglich mit Klärung beauftragen.
6. Wissenstand kontinuierlich aktualisieren.
7. Informationsstrom (multimedial) nicht abbrechen lassen, offensiv immer wieder unaufgefordert auf die Medien (auch social media, twitter ist dazu ein guter Transportdienst) zugehen, hier Widersprüche vermeiden.
8. Positive Impulse setzten: Angehörige von Opfern und Opfer zuverlässig persönlich individuell informieren und für unbürokratische Unterstützung in jeder Form, je nach Bedarf, sorgen.
9. Regionale und überregionale Berichterstattung in den Medien beobachten. Eventuelle Irr- oder Falschmeldungen sofort richtig stellen.
10. Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass diese Veranstaltung nicht mehr stattfinden wird - Tragik zu groß - und dass für anderweitige Großveranstaltung folgender Maßnahmenkatalog … greift (Unterstützung durch kompetente Experten des Landes NRW) um solche Tragödien auszuschließen.
11. Durch dieses aktive Krisenmanagement Vertrauen (gutes Image) schaffen.
Wiesbaden - Von 56 landesbesten Prüfungsteilnehmern der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Hessen kommt auch eine aus Schleswig-Holstein. Nicole Knudsen (46) hatte das Fernstudium des communication-college und darauf aufbauend den Ausbildungskurs der PR Akademie Rhein-Main absolviert.
Am Ende der Ausbildung standen gleich zwei Titel: PR Beraterin und Fachwirtin für Public Relations (IHK). Mehr als 4000 leistungsstarke Berufstätige absolvieren in diesem Jahr eine IHK Weiterbildungsprüfung in Hessen. „Die Basis der bis zu zwei Jahre dauernden Weiterqualifizierung ist eine Berufsausbildung mit Berufspraxis. Im EU-Vergleich sind die berufsbegleitenden Abschlüsse gleichwertig mit den Bachelor-Abschlüssen“, so die IHK Frankfurt am Main. „Ich kann die Weiterbildung nur empfehlen“, sagt die Friesin, die die Unternehmenskommunikation der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) in Hamburg verantwortet. „Das Ausbildungsprogramm hat mich darauf vorbereitet, jetzt ein weiterführendes Masterstudium in Integrierter Kommunikation in Heidelberg zu absolvieren, so Knudsen.
Die 46-jährige Absolventin der PR-Akademie Rhein-Main war eine von 56 Frauen und Männer, die als Landesbeste bei Weiterbildungsprüfungen der IHK im Jahr 2008 / 2009 ausgezeichnet wurden. Am vergangenen Freitag nahmen sie die Ehrung aus den Händen des Staatssekretärs im Hessischen Wirtschaftsministerium, Steffen Saebisch, und Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs und Präsident der IHK Frankfurt am Main, im Wiesbadener Kurhaus entgegen.
Jeder der Landesbesten gibt bei der Übergabe der Leistungsurkunde auch ein Statement ab, ein Dank. Nicole Knudsen verkürzte ihr Statement und präzisierte in Schriftform: „Öffentlichkeitsarbeit und insbesondere eine kompetente Unternehmenskommunikation wird immer wichtiger, denn die Wirtschaftskrise geht für viele Unternehmen einher mit einer Kommunikationskrise. Dabei darf Krise nicht sprachlos machen. Die Krise ist zwischenzeitlich bei den Medien angekommen. Rigide Sparprogramme gehen zu Lasten der Qualität. Wir alle konnten in den letzten Monaten eine Entwicklung verfolgen, die unseren Umgang mit Medien verändern wird. Oft beklagt wird, dass Journalisten oder Redakteure kaum noch Zeit zur eigenen Recherche haben, Quellen nicht mehr sauber überprüft und PR-Meldungen unbeleuchtet übernommen werden. Verschiedene Studien ergeben, dass z.B. im Wirtschaftsteil der Stuttgarter Zeitung 2/3 aller Meldungen PR-initiiert waren. Solche Zahlen finden sich in allen Medien bestätigt, es ist also kein Phänomen der Boulevardblätter oder des Feuilleton. Damit hat sich ein wesentlicher anderer Aspekt für die Unternehmenskommunikation ergeben: Sie ist mit einem Mal Initiator der öffentlichen Meinung und gleichzeitig ihr Hüter. Mit einem Mal sind es Pressesprecher, die für Themenfindung verantwortlich sind und die Funktion des Gatekeepers übernehmen. Das macht es erstens wichtig, sowohl bewusst als auch verantwortungsvoll mit dieser ethischen Relevanz umzugehen und zweitens unabdingbar, den Umgang mit allen Medien unternehmensseitig zu professionalisieren. Das lernt man nicht im Schweinsgalopp. Dafür braucht man vernünftiges Rüstzeug. Ich freue mich darüber, dieses Rüstzeug vom communication-college und der Rhein-Main- Akademie erhalten zu haben.“
Die PR Akademie Rhein-Main bietet innerhalb des communication-college network (ccn) PR-Ausbildung, die auf die privatwirtschaftliche Prüfung zum „Certified-PR-Officer (CPRO®)“ vorbereiten. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, einen weiteren Abschluss zu erlangen: den staatlichen Fachwirt Public Relations (IHK) / Bachelor Professional of Public Relations (CCI). Dieser Abschluss zählt zu den höchsten außeruniversitären Abschlüssen in Public Relations. Die Zulassung zu dieser Prüfung regeln IHK Prüfungsordnungen. Die PR Akademie Rhein-Main ist Teil des ccn und setzt den staatlich geprüften und zugelassenen Fernkurs des communication-college (cc) in Präsenzkurse in Frankfurt um. Das cc ist auch von der Weiterbildung Hessen als vorbildlicher PR-Ausbildungsanbieter mit einer Urkunde des hessischen Wirtschaftsministers zertifiziert. Der nächste Präsenzkurs findet in Frankfurt am Main im Frühjahr statt. Weitere Information: www.pr-akademie-rheinmain.de, www.communication-college.org
Weiterbildung ist kein Urlaub
Ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung ist der Bildungsurlaub(auch z.T. «Bildungsfreistellung» genannt), den Arbeitnehmer auch ins Folgejahr übertragen dürfen. Bildungsurlaub für Arbeitnehmer gibt es nicht bundeseinheitlich, sondern nur in manchen Bundesländern und zwar in: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. In Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen gibt es keine Bildungsurlaubsgesetze und somit für Arbeitnehmer keinen Bildungsurlaub.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben im Jahr grundsätzlich Anspruch auf fünf Tage bezahlte Freistellung für die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen, in Berlin und Brandenburg sogar auf 10 Tage.
Den gleichen Anspruch haben auch Auszubildende und Personen in arbeitnehmerähnlicher Stellung sowie Beschäftigte in Werkstätten für Behinderte. Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Bildungsurlaub ist, dass die Bildungsveranstaltung in der Regel von den Kultusministerien anerkannt worden ist.
Bildungsurlaub, das klingt nach einem entspannten Aufenthalt in einem sonnigen Land, bei dem nebenbei ein wenig z.B. die dortige Sprache gelernt wird. Selbst wenn der Bildungsurlaub nicht in den Süden führt, sondern lediglich zur nächsten Weiterbildungsakademie, sind Arbeitgeber oft skeptisch, ob ihre Arbeitnehmer diese Zeit nicht missbrauchen. Anspruch auf bezahlten Bildungsurlaub hat jeder Arbeitnehmer. Die Zeit kann für die Weiterbildung auf gleich welchem Gebiet genutzt werden, unabhängig vom Beruf. So kann etwa auch eine Personalsachbearbeiterin, deren Beruf nicht unbedingt Fachkenntnisse in Öffentlichkeitsarbeit erfordert, auch einen Kurs der PR-Akademie Rhein-Main besuchen.
„Der Bildungsurlaub ist ein sehr wirksames Instrument, um die Investition von Zeit und Geld in Bildung erschwinglich zu halten. Eine bundeseinheitliche Regelung würde für mehr Gleichberechtigung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sorgen“, sagt Ingo Reichardt, Leiter des communication-college . Bildungsurlaub wird durch einige Bildungsstätten in Verruf gebracht, deren Angebote nicht eindeutig zwischen Weiterbildung und Wissensvermittlung und Freizeitgestaltung trennen.
Weiterbildung: lange Rückzahlfrist unzulässig
Rückzahlungsklauseln zu Weiterbildungskosten sind unwirksam, wenn sie Arbeitnehmer zu lange an die Firma binden, so das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (Aktenzeichen: 3 AZR 900/07).
Grundsätzlich sind solche Klauseln zulässig. Der Arbeitgeber darf vom Arbeitnehmer verlangen, die Kosten für Weiterbildungen zurückzahlen, wenn sie die Firma innerhalb eines vertraglich festgelegten Zeitraums verlassen. Dieser Zeitraum darf aber nicht unangemessen lang sein. Dann erlischt der vertragliche Anspruch des Arbeitgebers auf eine Rückzahlung.
In dem Fall, der vor dem Bundesarbeitsgericht behandelt wurde, hatte eine Mitarbeiterin an einem dreimonatigen Kurs, bezahlt vom Arbeitgeber, teilgenommen. Der Arbeitgeber zahlte dafür 3.400 Euro und stellte die Mitarbeiterin 16 Tage bezahlt von der Arbeit frei. Hierzu schlossen beide einen Vertrag mit der Rückzahlungsklausel, sollte sie in den folgenden fünf Jahren kündigen, müsse sie nachträglich einen Teil der Kosten übernehmen. Als die Mitarbeiterin zwei Jahre nach dem Lehrgang ihre Stelle auf eigenen Wunsch verließ, berief sich der Arbeitgeber auf diese Regel und forderte fast zwei Drittel der Fortbildungskosten ein.
Damit kam er vor Gericht aber nicht durch. Denn die Richter hielten eine fünfjährige Bindung für unangemessen, da der Lehrgang nur drei Monate dauerte und die Kosten für das Unternehmen keine außergewöhnlich hohe Belastung darstellten. Die Bindungsdauer dürfe den Arbeitnehmer nicht entgegen der Gebote von Treu und Glauben benachteiligen. So können Kursteilnehmer bei einer PR Ausbildung der PR Akademie Rhein-Main mit Kosten von 2380 Euro und einem Zeitengagement an Wochenenden mit einer einjährigen Vertragsbindung in Agenturen oder Unternehmen rechnen, so der Arbeitgeber die Kosten übernimmt. Wen auch noch die Hotel- und Reisekosten hinzukommen, zeigt die Erfahrung, dass auch bis zu 18 Monaten nach erfolgreichem Abschluss als Certified PR Officer und / oder als Fachwirt Public Relations ein Verbleib in Agentur oder Unternehmen erwartet wird.
Die nächste Aus- und Weiterbildung der PR Akademie Rhein-Main startet Ende Mai in Frankfurt am Main, kostet 2380 Euro und findet an 10 Tagen an Wochenenden statt.
Zu viele selbst ernannte Berater, zu wenig gut ausgebildete PR-Professionals
Viel zu viele selbst ernannte PR-Berater mit ungenügender Ausbildung, profundem Halbwissen oder auch gar kein Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge tummeln sich in der Beratungs- und Coaching-Szene.
„Gerade wegen der aktuell heftig geführten Diskussionen um politische Mandatsträger, beteiligte Topmanager, Parteiensponsoring, Fax-Versand von Tankstellen und bewusst initiierte Imageschäden von Unternehmen und Geschäftsführern, lassen eine Überprüfung der Beraterqualitäten sinnvoll erscheinen“, erläutert Ingo Reichardt, Geschäftsführer des communication college.
„Wir statten unsere Teilnehmer mit praxisnahem PR-Fachwissen aus und füttern sie mit Wissen von wirtschaftlichen Prozessen und Zusammenhängen. Denn ein guter PR-Berater muss um das Wirken der Wirtschaft wissen “, erklärt Reichardt weiter.
Zunehmend verändert sich außerdem das Machtverhältnis zwischen Journalisten und PR-Profis. Redaktionen kürzen Stellen, der Zeitdruck steigt und die Qualität sinkt. Die Unzufriedenheit vieler Journalisten veranlasst einen Wechsel „auf die andere Seite“. Die Zahl de PR-Profis steigt, die der Journalisten sinkt.
„Aber auch Journalisten, die das Mediengeschäft kennen, müssen PR-Techniken und -Regeln kennen und können. Glaubwürdigkeit ist das entscheidende Moment erfolgreicher und guter PR“, konstatiert Reichardt. „Wir aktualisieren unsere zertifizierten Lernmaterialien stetig und bieten vermehrt Intensiv-Repetitorien zu einzelnen Themenfeldern an, z.B. relevante Gesetze in und für PR, BWL & VWL, Marketing, Online-PR und weitere.
In der PR-Ausbildungsbranche gibt es zahlreiche Weiterbildungseinrichtungen wie auch Möglichkeiten von Abschlüssen: privatwirtschaftliche oder staatlich anerkannte. Seit 2007 bietet die PR-Akademie Rhein-Main einen dualen PR- Abschluss an: zum Certified-PR-Officer (CPRO®) und zum Fachwirt Public Relations (IHK). Letztere ist keine selbstreferentielle Prüfung, sondern eine öffentlich-rechtliche. Der PR-Fachwirt der Industrie- und Handelskammer zählt zu den höchsten außeruniversitären Abschlüssen im PR-Bereich.